Left Boy

About

Mehrere Jahre war es still um Left Boy, das Rap Wunderkind mit dem seltsamen und einmaligen Sound. Da liegen verschiedene Spekulationen nahe: Er hat sein Pulver verschossen, ihm fällt nichts mehr ein, Eintagsfliege, die Angst vor dem zweiten Album. Aber nichts davon stimmt. Nicht nur das: Man könnte nicht falscher liegen!
Denn während die Medien noch überlegen, was Left Boy wohl diesmal aus Hip-Hop alles rausholen kann, ist er schon längst ganz woanders und winkt uns vom gegenüberliegenden Ufer zu: Left Boy hat beschlossen, das Game nicht mehr mitzuspielen. Nicht, dass er jemals unter dem Verdacht gestanden hätte, der nette Radio-Chartpopper von nebenan zu sein - aber etwas in ihm hat sich verändert. Rap ist nicht mehr die erste Stimme, die ihm einfällt, wenn er Musik macht. Der Stil, die Schublade wurde zu eng für ihn und bot ihm nicht mehr die Möglichkeiten, das zu erzählen, was er loswerden wollte. Deswegen musste ein Wechsel her, eine Häutung, eine Neugeburt. Welcome Ferdinand.
Ferdinand ist kein lahmes Alter Ego von Left Boy, der ein Alter Ego von Ferdinand ist. Left Boy ist Ferdinand, ist Left Boy, ist Ferdinand. Zeit, die Masken abzulegen. Und wir dürfen Ferdinand kennenlernen, dieses Mastermind, den Bastler, den Frickler, den Nachdenker. Ferdinand nimmt uns mit, zeigt uns seine Sicht auf die Welt und wie er zu dem Ferdinand wurde, den wir heute für Left Boy halten. Klingt kompliziert? Wie schön, dass Musik eine universelle Sprache ist!